Referenz · Öffentlicher Bau
Turnhalle im Landkreis Cloppenburg
Eine Sporthalle, bei der die Oberflächen des Rohbaus im fertigen Gebäude sichtbar bleiben: Wandscheiben in Sichtbeton mit geschwungenen Aussparungen, Innenwände als Verblendmauerwerk. Beides Arbeiten ohne zweiten Versuch.
Auf einen Blick
Leistung: Rohbau
Region: Landkreis Cloppenburg
Besonderheit: Sichtbetonwände mit geschwungenen Aussparungen
Innenwände: Sichtmauerwerk als Verblendmauerwerk

Sichtbeton nach Vorgabe des Architekten
Für eine Gemeinde im Landkreis Cloppenburg haben wir den Rohbau einer Turnhalle erstellt: Gründung, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Mauerwerk. Ein Teil der Wandscheiben wurde in Sichtbeton ausgeführt, die Innenwände als Sichtmauerwerk in Verblendqualität.
Sichtbeton ist die ehrlichste Oberfläche am Bau. Was beim Ausschalen zum Vorschein kommt, bleibt sichtbar – jede Stoßfuge der Schalhaut, jeder Ankerpunkt, jede Nachlässigkeit beim Verdichten. Nachbessern lässt sich praktisch nichts. Die Qualität entsteht vorher: in der Schalungsplanung und am Einbautag.
Die geschwungenen Wandöffnungen waren ein Wunsch des Architekten. Runde Aussparungen in einer Sichtbetonwand sind kein Katalogbauteil – die Schalung dafür wird eigens gebaut, und sie muss beim ersten Mal sitzen. Genauso das Fugenbild: Ankerlöcher und Schalhautstöße sind bei Sichtbeton keine Zufälligkeiten, sondern Teil der Gestaltung und werden vorab festgelegt.
Dasselbe gilt innen für das Verblendmauerwerk – ebenfalls sichtbar bleibend, ebenfalls ohne Korrekturmöglichkeit. Solche Arbeiten gibt man einer eingespielten Kolonne, die man kennt, und nicht wechselnden Nachunternehmern.
Auf der Baustelle

Bewehrung eines Unterzugs, kurz vor der Betonage

Die Hallenwände stehen

Kranhaken über dem Sportplatz
Fotos: Theo Schöning GmbH
