Schäferstr. 14 · 26219 Bösel · Oldenburger Münsterland

Referenz · Wohnhaus

Ein Giebel, an dem man stehen bleibt

Vorkragende Zierbänder, ein gemauerter Rundbogen über dem Ochsenauge, abgesetzte Sohlbänke und Stürze – alles aus demselben Stein, alles von Hand gesetzt. Hier durften unsere Maurer zeigen, was mit einem Klinker möglich ist.

Auf einen Blick

Leistung: Mauerarbeiten und Verblendfassade

Besonderheit: Ziermauerwerk in Handarbeit

Gestaltung: Zierbänder, Rundbogen, abgesetzte Stürze

Region: Weser-Ems

Klinkergiebel mit umlaufenden Zierbändern und rundem Giebelfenster

Was mit einem Stein möglich ist

Nicht jeder Bauherr will eine glatte Wand. Bei diesem Einfamilienhaus war das Gegenteil gefragt. Der Giebel bekam umlaufende Zierbänder, einen gemauerten Rundbogen über dem runden Giebelfenster, abgesetzte Sohlbänke und Stürze über jeder Öffnung. Ein Stein, ein Format, ein Verband – der ganze Effekt entsteht allein daraus, wie er gesetzt wird.

Bei den Zierbändern wird jeder zweite Stein um wenige Zentimeter vorgezogen. Das ergibt ein Schattenband, das sich mit dem Sonnenstand verändert: Morgens sieht die Fassade anders aus als am Nachmittag. Es kostet Zeit, und es verzeiht keinen Millimeter – eine Reihe, die nicht sitzt, sieht man über die ganze Hauslänge.

Für unsere Maurer sind solche Aufträge die Abwechslung zum Alltag. Wenn es schnell gehen muss, bauen wir Wände auch als vorgefertigte Tafeln aus dem Werk. Aber ein Giebel wie dieser entsteht nur auf dem Gerüst, mit Kelle und Richtscheit, und mit jemandem, der Freude daran hat.

Im Detail

Die vorkragenden Schichten im Streiflicht

Die vorkragenden Schichten im Streiflicht

Der Giebelkopf, von oben gesehen

Der Giebelkopf, von oben gesehen

Fotos: Theo Schöning GmbH

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